Momente und Andauerndes überall

Die Zeit vergeht -wie immer?- zu schnell… die letzten Stichworte sind schon wieder mehr als zwei Wochen her und mir kommt es noch länger vor. Zu so Manchem wollte ich ein wenig mehr schreiben – nun bleibt es doch bei kleinen Erinnerungsfetzen…
Die „kulinarische Reise“ nach Tirol war so lecker wie fein – wirklich eine gute Idee, dass sich dieses Häufchen aus dem Kreis der CeBITter weiter trifft. Mancher Kontakt bliebe sonst auf der Strecke, da man im Tagesgeschäft eben doch nicht allzu viel Überschneidungen hat.

Weniger fein ist eine Trennung nach bald 28 Jahren. Viel, das man nach- und mitempfinden kann; wenig bis nichts, das man tun kann. Da sein, zu wenig, ohne wirklich etwas zu lindern oder bessern zu können. Zusehen, zu viel, wie unterschiedlich sich alle biegen und kämpfen; mit sich, mit den anderen, mit der Situation. Sich in vieles, grad genug, hineindenken können – und doch nur sehr wenig der Spannungen und Gräben lindern können, falls überhaupt. Stolz und Schmerz zu der Meisterleistung der Großen, die unglaublich viel zusammenhält und stützt, ausgleicht – und dabei schwer trägt. Und immer noch – ratlos.

Der wieder sehr schöne Weihnachtsmarkt am Schloß am ersten Adventswochenende; mit einer klasse Mischung an Leuten besucht und von dem man nicht allzu viel zu sehen bekam… Dennoch: ein schöner Abend – auch mit dem sicheren Heimbringen des überglühten Froschs 😉 und den Gesprächen in der Küche…
Pain Game: Striemen Ein Besuch im Computerspielmuseum am Tag darauf, mit der Erkenntnis, dass das böse Pain Game – bei aller Pain 😉 – sogar Spaß macht (Paul hätte trotzdem ruhig ein wenig früher aufgeben können :p ). Im Vorfeld hätte ich das Spielgerät als kleine Entartung angesehen (und das ist es wohl auch): Ein klassisches Pong-Spiel, aber versehen mit Force-Feedback der bösen Art (und daher erst ab 18 und nur mit unterschriebener Einverständniserklärung zu spielen). Zunehmend im Spielverlauf tauchen „Karten“ hinter den Schlägern auf, die jeweils für mindestens eine Form von Reaktion stehen: Geht der Ball ins Aus und trifft eine dieser Karten, wird die linke Hand, die während des Spiels permanent zwei Knöpfe gedrückt halten muss, mit Wärme, Strom oder einer kleinen Peitsche „behandelt“. Wer zuerst einen der Knöpfe los lässt, der hat verloren… Wie gesagt: Erstaunlicherweise machte es Spaß, aber eine zweite Runde hätte die gepeitschte Hand nicht hergegeben 😉

Und weiter rannten die Tage, mit sehr schönen, sehr leeren, schmerzlichen und entspannten Momenten… wieder mal einem Barbier-Besuch mit Paul… danach leider kein Schwarzlichtgolfen wegen Überfüllung… Nach IKEA am Samstag ein kleiner Taxidienst für die beiden (zum 70sten der Oma), der mir – nach einem zwischendrin mit Tocht <3 besuchten, viel zu kalten Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt– noch eine Einladung zum späteren Mitfeiern bescherte – und in der Folge einen wunderbar entschleunigten lazy-sunday mit den beiden, die ich am liebsten noch länger dabehalten hätte.

Paten- und Freundschaft am Montag… und eine Tochter, die mir mal wieder zeigte, wie sehr das Mitbringsel aus den USA passte und passt: „A Daughter is a little girl that grows up to be a friend„…
Verpackungsbau Verpackter Sack Die Auswahl kleiner Halbedelsteine für eine unbekannte junge Frau in einem Hospitz, mit diesmal selbstgebauter Verpackung – ich hoffe, sie freut sich…
Die Bereichsweihnachtsfeier mit einer etwas mißglückten Lichterfahrt am Anfang, aber schließlich einem sehr feinen norwegischen Essen und netten Gesprächen – und „Elchblut“ schmeckt auch ganz lecker ;).

Und nach einigen Sneaks (Sehr zu empfehlen für die Freunde schrägen Humors: 7 Psychos. englisch wie deutsch war es mir ein Vergnügen; speziell Sam Rockwell, Woody Harrelson, Christopher Walken und Tom Waits waren klasse in ihren Rollen) geht es nun zu Cloud Atlas – ich bin gespannt.

Über loki

Namen sind wie Schall und Rauch – viele Worte sind es auch

Ich gehe und stolpere durch diese Welt und dieses Leben, wie wohl jeder andere auch. Manchmal bleiben Worte, Bilder, Lieder, Eindrücke – Gedanken und Gefühle –
… und manchmal schreib ich diese auf .

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